Im Mai 2019 hat es Kim für zweieinhalb Wochen nach Bali verschlagen. Warum sie die Insel empfiehlt, hat sie uns wortwörtlich so beschrieben: „Überall nette Menschen, superleckeres Essen, interessante Kultur, tolle Strände und viel Natur!“ Wir finden, da ist für jeden etwas dabei, richtig?

Meine Reiseroute auf Bali

Ubud – Candidasa – Gili Air – Sanur – von dort Abstecher nach Canggu und Kuta

Bali ist eine Insel voll mit netten Menschen, toller Natur und einer Welt, die in manchen Ecken unterschiedlicher nicht sein könnte. Aber beginnen wir beim Essen – eines meiner Lieblingsthemen! Wir haben kein einziges Mal schlecht gegessen, egal ob ein teures Abendessen oder Speisen für umgerechnet einen Euro am Strand. Die Insel bietet eine so große kulinarische Vielfalt, mit der ich vorher überhaupt nicht gerechnet hätte: von einfacher indonesischer Küche bis zu superhip und plantbased.

Generell prallen auf Bali Welten aufeinander. Du hast dein Zimmer in einem schönen Hotel, sobald du aber hinausgehst, siehst du Wellblechhütten und Müllberge. Letztere sind auf Bali leider ein unschönes Thema. Vielerorts ist es dreckig, teilweise auch im Meer, und man findet kaum Mistkübel. Einige Supermärkte und Lokale schließen sich zwar langsam dem „no plastic“ Trend an, es sind aber leider noch zu wenige.

Aber wieder zu den schönen Seiten: Bali hat mich vor allem mit seiner Natur beeindruckt: So viel Grün, so viele unterschiedliche Pflanzen, so viel Wald! Und darin zahlreiche Tiere. Angefangen von Affen, über Schlangen und Geckos, bis hin zu Libellen … Wir haben teilweise Tiere gehört, die wir von den Lauten her überhaupt nicht einordnen konnten, so verrückt klangen die.

Ich war aber auch von den Menschen auf Bali positiv überrascht. Kaum ein Balinese, den ich getroffen habe, war unfreundlich oder schlecht gelaunt. Alle sind hilfsbereit und kommunikativ – ich finde, da kann man sich eine Scheibe abschneiden! Wir waren übrigens in der Zeit des Ramadan auf Bali. Da ein Teil der Balinesen Muslime sind, gab es jeden Tag Veranstaltungen und Gebete, die wir noch kilometerweit aus den Moscheen hören konnten.

Wenn wir nicht gegessen oder in unserem wunderschönen Hotel entspannt haben, ging es auf Ausflüge. Neben Canggu und Gili Air war Ubud eines meiner Highlights. Wir haben uns für drei Tage einen Roller gemietet (ca. 5€ pro Tag), um unabhängig zu sein! In Ubud kann man nicht nur supergut essen (Smoothiebowls und köstlichen Kaffee an jeder Ecke!), sondern auch Ausflüge machen. Wir haben uns den Monkey Forrest, die Reisterrassen und den Pura Tirta Empul Tempel angeschaut.

Was ich euch noch mitgeben möchte

Unsere Reisedauer und unser Reisemonat waren perfekt! Mietet euch einen Roller, um die Umgebung selbst zu erkunden. Und, sollte es euer Reisebudget hergeben, fragt im Hotel nach, ob es ein Upgrade gibt – wir haben das gemacht, und die letzten Tage für einen fairen Aufpreis in einer Strohvilla mit Privatpool geschlafen. Mit Frühstück am Pool und einem Sonnenuntergangsbier. So lässt es sich leben!

Alle Fotos: © Kim Arndt (schaut doch auf ihrem Instagram Profil vorbei und lasst ein Like dort)

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