Im Frühjahr 2019 hat es Jacqueline und Peter für eine Woche auf die Kanarischen Inseln gezogen. Sie sind auf Fuerteventura und Lanzarote dem kalten Winter entflohen und haben uns jede Menge Infos und tolle Fotos mitgebracht.

Unsere Reiseroute auf den Kanarischen Inseln

Arrecife – Playa Blanca – Corralejo – Lanzarote

Die Kanaren sind das perfekte Reiseziel für die kälteren Monate, da sie das komplette Jahr über konstant ca. 20° Grad warm sind und im Vergleich zu anderen warmen Reisezielen während des europäischen Winters quasi „um die Ecke“ liegen. Eine Woche ist durchaus ausreichend, um eine der kanarischen Inseln ausführlich zu erkunden. Wenn man Island Hopping plant, was sich auf den Kanaran durchaus anbietet, sollte man mehr Zeit einplanen.

Unsere Highlights auf Lanzarote

Fundacion César Manrique

An dem Künstler und Architekten César Manrique kommt man auf Lanzarote nicht vorbei. Man findet nicht nur überall Kunstwerke von ihm, er setzte sich auch dafür ein, dass auf Lanzarote nur nachhaltig gebaut und nur klassische Gebäude im lanzarotischen Stil errichtet werden dürfen. Die Fundación César Manrique befindet sich in Manrique’s ehemaligem Wohnhaus, das mitten auf einem Lavafeld erbaut wurde. Beim Bau entdeckte Lavablasen wurden einfach in die Architektur des Gebäudes integriert.

Jardín de Cactus

Der von César Manrique gestaltete Kaktusgarten beheimatet über 4.500 Exemplare von ca. 450 verschiedenen Kaktusarten aus aller Welt. Hier sind garantiert nicht nur Kaktusliebhaber begeistert.

Cueva de los Verdes / Jameos del Agua

Die beiden Lavaröhren liegen direkt nebeneinander, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Während Cueva de los Verdes (das längste vulkanische Gangsystem der Welt) zwar für touristische Führungen ausgebaut ist, ist sie im Großen und Ganzen naturbelassen (abgesehen von einem Konzertsaal). Jameos del Agua wiederum wurde architektonisch gestaltet. Das Highlight ist der unterirdische See, in dem eine extrem seltene weiße Krebsart lebt, die man durch das sehr klare Wasser sehr gut beobachten kann. Auch hier befindet sich aufgrund der besonderen Akustik ein Konzertsaal.

Mirador del Río

Ein architektonisch interessanter Aussichtspunkt, von dem aus man besten Blick auf die kleine Nachbarinsel La Graciosa hat. La Graciosa ist die kleinste bewohnte kanarische Insel, bei Interesse kann man von Órzola aus auch hier einen kleinen Inselhopping-Ausflug machen.

 

Mirador de Ermita de las Nieves

Wer einen weniger touristischen Aussichtspunkt sucht, ist hier genau richtig. Von den Klippen neben der kleinen Kapelle Ermita de las Nieves hat man einen traumhaften Blick auf den bei Surfern sehr beliebte Famara. Bei gutem Wetter hat man einen traumhaft schönen Blick über die Nordküste Lanzarotes. Der Aussichtspunkt scheint noch ein Geheimtipp zu sein, manchmal ist man nämlich ganz allein dort oben und kann den Wellen zuhören, wie sie 600 Meter unter den Füßen am Strand von Famara brechen.

Timanfaya Nationalpark

Die schier unendliche Landschaft aus Vulkanen hat eine außergewöhnliche und unwirkliche Schönheit mit einzigartigen Farben. Durch die riesige Vulkanlandschaft schlängelt sich eine kleine Straße, die lediglich von speziellen Busse befahren werden darf. Außerdem kann man sich eindrucksvoll vorführen lassen, wie sehr es noch unter der Erde brodelt.

La Geria / Uga / Yaiza

In diesem Bereich befinden sich die Weinanbaugebiete Lanzarotes. Die Weinreben sind in kleinen Kratern gepflanzt, die auf der Windseite von halbrunden Vulkangesteinmauern geschützt werden. Die Weine kann man in den Bodegas vor Ort natürlich auch probieren.

El Golfo

El Golfo ist für seinen schwarzen Strand, die roten Felsen und die grüne Lagune bekannt, die man von einem Aussichtspunkt aus sehr gut sehen kann. Anstatt nur zum Aussichtspunkt hochzulaufen, kann ich absolut empfehlen, auch runter zu dem kleinen Strand nebenan zu laufen. Wer sich gerne mal auf „Schatzsuche“ begibt, kann hier nach Olivin (grüner Edelstein) suchen. Außerdem kann man von hier aus sehr schön den Sonnenuntergang beobachten und dabei dem Getöse der riesigen Wellen lauschen.

Unsere Highlights auf Fuerteventura

Parque Natural de las Dunas de Corralejo

Die Dunas de Corralejo liegen direkt neben der Hafenstadt Corralejo, mit dem Auto ist man in wenigen Minuten dort. Hier trifft die wüstenartige Schönheit des größten Dünengebiets der Kanaren auf vulkanische Landschaften. Absolut sehenswert. Neben ausgedehnten Spaziergängen durch die Dünen kann man hier auch wunderbar schwimmen gehen.

Höhlen von Ajuy

Neben dem schwarzen Strand des Fischerdorfes Ajuy führt ein Wanderweg die Klippen hoch. Wenn man den Weg weiter entlangläuft, erblickt man die Caleta Negra mit ihren Piratenhöhlen. Wer mutig ist, kann (bei niedrigem Wasserpegel) von dort aus durch die ca. 600 m lange Caleta Negra (Schwarze Grotte) gehen.

Calderon Hondo

Nach einer kleinen Wanderung erreicht man eine kleine Aussichtsplattform am Kraterrand des Vulkans Calderon Hondo, von der aus man direkt in den interessant gefärbten Kraterkessel schauen kann.

Alle Fotos: © Jacqueline Strohmeier (schaut doch auf ihrem Instagram Profil, Facebook oder auf ihrer Website vorbei und lasst ein Like dort)

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