Edgar und Katy waren während ihrer Weltreise knapp ein Monat lang in Vietnam unterwegs. Ihre Reise hat sie unter anderem fernab vom Massentourismus drei Tage lang durch die Halong Bucht gebracht – inklusive Schlafen auf einem Schiff und einer Kayaktour. Außerdem erzählen sie, warum Vietnam direkt nach Japan einen Kulturschock hervorgebracht hat.

Unsere Reiseroute in Vietnam

Hanoi – Halong Bucht (3 Tage) – Hanoi – Sapa (3 Tage) – Hanoi – Tam Coc – Hue – Hoi An – Da Nang – Nha Trang – Saigon (Ho-Chi-Minh) – Can Tho (Mekong Delta) – Saigon

Wir sind vom Norden in den Süden Vietnams mit unserem E-Visa (max. 30 Tage) gereist. Mit dem Bus oder dem Zug dauert die Strecke von Hanoi bis Saigon ungefähr 30 – 40 Stunden. Das Monat war ausreichend um einen guten Eindruck des Landes zu gewinnen. Allerdings war die Reisezeit für den Norden nicht die beste, weil es jeden Tag viel geregnet hat. Trotzdem haben wir gefühlt eine gute Zeit erwischt – das Wetter kann man halt nicht beeinflussen!

Wir kamen aus dem geordneten Japan und für uns gab es erstmal einen kleinen Kulturschock. Vietnam war unser erstes südostasiatisches Land und wir waren anfangs überfordert. Rückblickend würden wir Vietnam jedoch auf jeden Fall weiterempfehlen und wir wollen es gerne noch einmal besuchen.
Hanoi war unser aller erster Kontakt mit Südostasien und demnach war alles fremd für uns und wir mussten uns eingewöhnen. Vor allem an die Fahrkünste der Vietnamesen. Kurios, chaotisch aber sicher. Überall gibt es Roller und noch mehr Roller und mehr Roller als Autos. Und: Das Leben der Menschen findet komplett auf der Straße statt. Alles passiert auf der Straße: Es wird gehandelt, die Haare geschnitten, geduscht und auch Fleisch auf dem Bürgersteig zu Faschiertem gehackt und direkt verkauft.

Es ist als Tourist sehr einfach und günstig zu bereisen. Wenn man sich einmal an den Verkehr gewöhnt hat, kann man auch gut selber mit dem Roller fahren und vieles erkunden. Das Land hat viel zu bieten und wir finden, dass wir längst nicht alles gesehen und probiert haben. Die vietnamesische Küche ist vielseitig und lecker! Uns sind vor allem unsere Lieblingsgerichte in Erinnerung geblieben: „Frühlingsrollen“ und „Cao Lau“ (gibt es angeblich nur in Hoi An), Banh Xeo (knuspriger Pfannkuchen) und Pho (traditionelle Suppe).

Unsere Highlights in Vietnam

  • das Mekong Delta: Wir haben eine Tour durch das Delta mit Linh gemacht – eine kleine, private Tour mit maximal sechs Teilnehmern. So konnten wir eine ruhige und super schöne Seite von Vietnam erleben. Außerdem gab es dabei einen kulinarischen Früchte-Ausflug und wir haben eine vietnamesische Familie besucht.
  • Halong Bucht: Hier haben wir eine 3-tägige Tour gemacht, darunter eine Nacht auf dem Schiff. Kayak, Schwimmen, Höhlen, Dschungel und die Halong Bucht. Wir waren wirklich abseits des Massentourismus.
  • Tam Coc und Umgebung: Die „trockene Halong Bucht“, landschaftlich superschön und perfekt zum Erkunden mit dem Roller.
  • Da Nang: Haben wir mit dem Roller erkundet. Ein langer Strand, eine Drachenbrücke, Lady Buddha, der Affenberg und der Hai Van Pass.
  • Nahns Kitchen: Ein kleines Restaurant in Hoi An, wo wir das beste Cao Lau gegessen haben!

Was wir euch noch mitgeben möchten

Offenheit für das Land, die Menschen und die Kultur. Ruhe und Übersicht im Straßenverkehr und ab und zu starke Nerven beim Abwimmeln von Straßenverkäufern. Handeln lohnt sich! Ansonsten raten wir euch, generell mit dem Roller durch die Gegend zu fahren, sich treiben lassen und schauen wo es einen hinführt. Habt den Mut, viel zu probieren! Es lohnt sich!

Alle Fotos: © Katrin und Edgar Genzel / www.mitrucksackaufreisen.de (schaut doch auf ihrem Instagram Profil vorbei und lasst ein Like dort – oder lest auf ihrem Blog noch mehr Reisetipps über Vietnam!)

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