Grönland – Einsame Erlebnisse in der eisigen Wildnis

Rote Häuser im grönländischen Kulusuk
Kulusuk - © Jonas Tufvesson/Shutterstock.com

Der Winter in Grönland versteckt das Land unter weißen, eisigen Schneedecken. Aber das Land geht keineswegs in Winterschlaf. Wenn die Tage kürzer werden und die Fjorde gefrieren, ist die perfekte Zeit für Hundeschlittenfahrten, klare Sternennächte und Nordlichter-Sichtungen.

Grönland in aller Kürze

  • Für Fans von frostigen Temperaturen und Abenteuer
  • Außergewöhnlich tänzelnde Nordlichter über eisigen Fjorden
  • empfohlene Reisedauer ab 7 Tage
  • Anreise ab 14:00h mit 2 Stopps, VIE-GOH (Nuuk)
  • Kontinent Nordamerika

Im Winter verzaubert sich Grönland zu einem einzigartigen Winter-Wonderland. Die Temperatur werden schroffer, die Landschaft wirkt noch rauher, aber es ist auch die Zeit Nächte, in denen man klare Sternenhimmel und mit etwas Glück auch Nordlichter beobachten kann. Und untertags steht die Sonne oft so hoch, dass man den ganzen Tag lang Sonnenuntergangsstimmung hat.

Während das Land im Sommer perfekt für Wanderungen ist, konzentrieren sich die Winteraktivitäten auf alles, was mit Schnee zu tun hat. Man kann aufregende Touren auf Schneescooter machen, Heliskiing ausprobieren oder Hundeschlittenfahrten buchen. Letzteres ist hier übrigens ein ganz normales Fortbewegungsmittel, immerhin gibt es auf der Insel keine Straßennetze, wie wir sie zuhause gewohnt sind. Einheimische fahren mit Hundeschlitten herum und auch die Reise per Schiff von einem Ort zum anderen ist völlig unkompliziert.

Das klingt abenteuerlich, und die Natur-Sehenswürdigkeiten machen den Urlaub noch aufregender! Man kann den sehr aktiven Jakobshavn Gletscher besuchen, Bootstouren zwischen Fjorden und Eisbergen unternehmen oder die kalbenden Gletscher und Eisriesen in der Disco Bay beobachten. Oder man fährt in die Stadt mit dem unaussprechlichen Namen, Ittoqqortoormiit, die Grönlands meist isolierte Stadt ist. Es gibt keinen anderen Punkt auf der Insel, der von bewohntem Gebiet weiter weg ist.

Beste Reisezeit für Grönland

Klima in Godthaab (Grönland)
© iten-online.ch

Während man für Wanderungen und grüne Landschaften den grönländischen Sommer besucht, reist man für winterliche Erlebnisse von etwa Ende September bis April an, wobei September bis November und April optimal sind. In der Zeit steht die Sonne sehr hoch, es gibt lange Nächte und eisige Temperaturen. Wenn es nicht windig ist, fühlen sich aber auch -10 °C wärmer an, als man denkt, und geeignete Kleidung ist sowieso obligatorisch.

Von Dezember bis März herrscht übrigens der eisige Winter über dem Land: Es hat schnell mal -20 °C und das Wetter ist schroff. Generell ist das grönländische Wetter sehr wechselhaft und von einem Ort zum anderen gibt es extreme Unterschiede.

Hello Planet Highlights in Grönland

  • Whalewatching: Mit etwas Glück findet ihr im September noch Wale.
  • Bootsausflug zwischen Eisbergen: Mit einem Boot durchs Meer voller Eisriesen.
  • Scoresby Sund: Der längste Fjord der Welt mit unglaublichen Eisformationen (nur bis September).
  • Jakobshavn Gletscher: Helikopterflug über den unfassbar riesigen Gletscher.
  • Hundeschlittentour: Über Eisfelder rasen und danach eine Kuscheleinheit.
  • Disco Bay: Eisberge, kalbende Gletscher und mit etwas Glück entdeckt man im September noch Wale.
  • Nordlichter: Unglaubliche Lichter, die über den klaren Sternenhimmel tänzeln.
  • Eiswanderung: Die Eisfelder lassen sich auch im Winter von Hartgesottenen bewandern.
  • Ilulissat Eisfjord: Bootsfahrt durch einen wunderschönen Eisfjord.

Auf diesem Trip findest du …

100%
Action & Abenteuer
10%
Entspannung
100%
Natur
40%
Kultur / Urbanes
90%
Aktivurlaub

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