Großvenediger Besteigung – Travelgallery

Der Großvenediger bei Sonnenaufgang

Der Großvenediger ist mit 3.666 Meter der vierthöchste Berg Österreichs und dank seiner gutmütigen Flanke über den Normalweg relativ einfach zu besteigen. Darum ist er für viele der Einstieg in die Welt der Hochtouren.

Das macht die „weltalte Majestät“ jedoch nicht weniger imposant. Alleine der Zustieg zur Kürsingerhütte – dem Ausgangspunkt für eine Großvenedigerbesteigung – durch das Obersulzbachtal ist ein landschaftlicher Genuss für sich. Nicht ganz so konditionsstarken Gipfelaspiranten empfehlen wir trotzdem ein Taxi zur Talstation der Materialseilbahn – sonst ist der Zustieg wirklich lange.

Am 09. Juli 2017 in der Früh, war es dann endlich so weit. Wir machten uns – nach einem gescheiterten Versuch mit Schneeschuhen im Winter – bei Dämmerung auf den Weg von der Hütte Richtung Großvenediger. Zuerst geht es noch über einen markierten Wanderweg zum Anseilplatz, danach Schritt für Schritt über den mächtigen Gletscher. Nach vier aussichtsreichen Stunden steht man dann nach einem kleinen Firngrat am höchsten Punkt von Salzburg und wird mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.

Alles in allem empfanden wir den Weg relativ leicht und nicht besonders anstrengend. Von der Kürsingerhütte sind es nur mehr rund 1.000 Höhenmeter zum Gipfel des Venedigers. Aber Achtung: Hochtouren wie diese machen süchtig. 😉

Eine ausführliche Beschreibung zum Selberplanen der Tour findet ihr hier.

→ Du möchtest deinen Reisebericht oder deine Reisefotos auch auf Hello Planet veröffentlichen? Wir freuen uns darauf! Hier findest du alle Infos dazu. ←