Island – Nordlichter und verschneite Naturparadiese

Godafoss im Winter mit Nordlichtern
Godafoss - © MAGNIFIER/Shutterstock.com

Island zeigt sich in allen vier Jahreszeiten als facettenreiches Paradies für Naturliebhaber. Im Winter, wenn sich die Mitternachtssonne ins Gegenteil umkehrt, zaubern die Nordlichter einen grün leuchtenden, unglaublichen Himmel über das Land.

Island in aller Kürze

  • Für Fans von unglaublichen Naturspektakeln
  • Außergewöhnlich nächtliche Touren auf der Suche nach den grünen Lichtern
  • empfohlene Reisedauer 7 bis 10 Tage
  • Anreise ab 7:30h mit 1 Stopp, VIE-KEF (Reykjavik)
  • Kontinent Europa

Islands Sehenswürdigkeiten sind keine Museen oder Statuen, sondern Vulkane, Geysire, Gletscher und Wasserfälle. Spätestens, wer Island schon zur „sommerlichen“ Hauptreisezeit besucht hat, will mehr. Und mehr bedeutet in diesem Fall: einen isländischen Winter erleben!

In den Wintermonaten ist Island noch unberechenbarer als sonst, und so kann die Natur wenige Minuten nach strahlendem Sonnenschein komplett mit Schnee bedeckt sein. Rund um die Geysire kann es silbern weiß glitzern und manche Wasserfälle sogar zugefroren sein. Die Ringstraße, die um die ganze Insel führt, ist meistens geräumt – trotzdem wirst du auf kleineren Straßen vielleicht nicht besonders schnell vorankommen. Ein Allrad ist deshalb Pflicht, und je nach Reisedauer wirst du für deine winterliche Islandreise wahrscheinlich eher im Südwesten und Süden der Insel bleiben.

Die Tage in den Wintermonaten sind mit durchschnittlich drei Stunden übrigens besonders kurz. Ein Grund mehr, untertags Energie zu tanken, um sich in der Nacht auf die Suche nach den Nordlichtern zu machen! Du kannst eine fixe Nordlichter-Tour buchen, oder einfach mit deinem Mietwagen die Gegend unsicher machen. Die App „Aurora Forecast“ unterstützt dich dabei. Du siehst die Nordlichter übrigens nur, wenn die Nacht wolkenlos und sternenklar ist. Es sollte außerdem so wenig „Luftverschmutzung“ um dich wie möglich geben, also raus aus Reykjavik und rein in die pure Natur. Da die Nordlichter mit der Sonnenaktivität zusammenhängen, wirst du sie stärker sehen, umso höher diese ist. Ein sogenannter kP-Index von mindestens 3 sollte dafür ausreichen.

Beste Reisezeit für Nordlichter in Island

Klima in Island
© iten-online.ch

Während die eigentliche Hauptreisezeit Islands Juni bis August ist, zeigen sich die Polarlichter erst im Winter. Von Oktober bis März machen sie den Nachthimmel zu einem einzigartigen Lichtspektakel. Mit etwas Glück sieht man sie aber sogar schon im September oder bis in den April hinein.

Da es im Dezember und Jänner besonders kalt ist, und es nur ein bis zwei Stunden hell ist, empfehlen wir die Reise eher für Oktober oder März anzusetzen.

Da sich aufgrund der Sonnenaktivität die Nordlichter auch ein paar Tage gar nicht zeigen könnten, sollte man unbedingt genügend Zeit (mindestens eine Woche) einplanen.

Hello Planet Highlights im winterlichen Island

  • Eishöhlen: Steigeisen angelegt, und los geht’s zu einer Tour in die tiefblau strahlenden Eishöhlen im Vatnajökull, Europas größtem Gletscher.
  • Jökulsárlón: Die Gletscherlagune ist im Sommer wie im Winter ein surreal anmutender Platz purer Natur mit riesigen Eisblöcken in türkisblau oder glasklar wie ein Diamant.
  • Baden in Hotpots: Island besitzt zahlreiche heiße Thermalquellen: In den meisten badet man Open Air, viele findet man einfach in der Natur. Eiskalte Luft – wohlig warmes Wasser!
  • Skógafoss: Ein riesiger, lauter Wasserfall inmitten verschneiter, schneeweißer Landschaft.
  • Kirkjufell und Kirkjufellfoss: Der vielleicht am meisten fotografierte Berg und Wasserfall Islands – und das nicht erst seit „Game Of Thrones“

Auf diesem Trip findest du …

80%
Action & Abenteuer
30%
Entspannung
90%
Natur
10%
Kultur / Urbanes
90%
Aktivurlaub

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