Grün, grüner, Isle of Skye! Dieses schottische Juwel hat’s uns wirklich angetan. Hier trifft wunderschöne Landschaft auf mystische Vibes … und Schafe. Jede Menge Schafe, um genau zu sein! Hat man wie wir Glück mit dem Wetter und die Insel des Nebels zeigt sich von ihrer schönsten Seite, laden herrliche Wanderwege ein, dieses Naturhighlight zu erkunden.

Auf der Isle of Skye ticken die Uhren noch etwas langsamer. Außerhalb von größeren Orten wie Portree geht es ziemlich verschlafen zur Sache. Hotels sowie Restaurants sucht man oft vergeblich. Und das ist auch gut so, denn genau das macht den Reiz der Isle of Skye aus. Ohne Airbnb könnte man nicht einmal annähernd den Andrang an Touristen bewältigen, die es jedes Jahr auf die Insel zieht. Das ist einerseits gut, so können sich die Einheimischen etwas dazuverdienen – so viele Jobs gibt es hier nicht –, andererseits fehlt (noch) die Infrastruktur dafür. Viele Straßen sind zum Beispiel einspurig mit Ausweichbuchten, was die Fahrt zu beliebten, abseits der Hauptstraße gelegenen Spots (z. B. Neist Point) sehr mühsam machen kann.

Apropos mühsam: Die unzähligen Schafe, die teilweise die Straße „blockieren“, machen ein Vorankommen auch nicht gerade einfacher – dafür umso lustiger. Wenn man sich aber auf das entschleunigte Inselleben einlässt und es genießen lernt, wird man mit einer atemberaubenden Landschaft belohnt. Und wenn man dann noch bereit ist, sich etwas abseits der Trampelpfade zu bewegen, kann man die gehypte Isle of Skye sogar noch ziemlich einsam und unberührt erleben – wie zum Beispiel bei einer Wanderung auf den The Storr oder in die Cuillin Hills (unseren Artikel zu unseren schönsten Wanderungen in Schottland findet ihr hier).

Unsere Highlights auf der Isle of Skye

  • Cuillin Hills: Traumhafte Berglandschaft mit herrlichen Seen (unbedingt baden gehen). Entweder man wandert (meistens so gut wie alleine) in das Herz der Cuillin Hills, oder fährt von Elgol aus mit der Fähre hinein. So wie so, dieses Eckchen muss man gesehen haben.
  • The Storr mit seinem Old Man: Wunderschöner Berg mit traumhafter Aussicht über die Isle of Skye. Der markante Fels „Old Man“ am Fuße des Bergs ist einer der bekanntesten Fotomotive der Insel. (Die Wanderung auf den Storr war Danis Highlight des ganzen Trips.)
  • Quiraing: Die geologische Formation ist nicht nur ein Fotohotspot, sondern bietet auch wunderschöne Wanderwege.
  • Fairy Pools: Die Fairy Pools am Fuße der Black Cuillin Hills sind eine Aneinanderreihung von kleineren und größeren Wasserfällen und Pools, in denen man Baden kann – wenn man es etwas frischer verträgt 🙂
  • Neist Point: Spätestens seit Instagram einer der Hotspots der Insel und mit Sicherheit der schönste Ort, an dem wir den Sonnenuntergang genießen durften.

Übernachtet haben wir übrigens ausschließlich in Airbnbs – und das können wir nur weiterempfehlen. Wir haben ausnahmslos herzliche und hilfsbereite Menschen kennengelernt.

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Was wir euch noch mitgeben möchten

  • In Schottland darf man überall zelten. Wir hatten damals leider noch kein Zelt, aber haben einige getroffen, die an den schönsten Plätzen ihr Zelt aufgeschlagen haben – und das hat verdammt cool und gemütlich ausgesehen! Wer das Abenteuer sucht, findet es so bestimmt!
  • Rechtzeitig buchen, die Unterkünfte sind schnell ausgebucht.
  • Immer regenfeste Kleidung im Rucksack dabeihaben, das Wetter kann hier sehr schnell umschlagen.
  • Einfach einen Gang zurückschalten und die Insel genießen.