Lofoten – Die Inseln der Götter entdecken

Reinebringen vom Wasser aus im Winter
Lofoten - © ESB Professional/Shutterstock.com

Die Lofoten werden auch als die Inseln der Götter bezeichnet. Kein Wunder, wenn man sich die atemberaubende Schönheit dieses Fleckchens Erde genauer ansieht. Die 80 Inseln befinden sich etwas nördlich des Polarkreises und erstrecken sich dort von der norwegischen Küste weg über eine Länge von rund 190 Kilometer Richtung Südwesten ins Meer. Dank Tunnel und Brücken lassen sich die Lofoten übrigens bestens mit dem Auto erkunden.

Lofoten in aller Kürze

  • Für Fans von Natur und Wandern
  • Außergewöhnlich der pittoreske Inselfleckerlteppich
  • empfohlene Reisedauer 7 bis 10 Tage
  • Anreise ab 5:40h mit 1 Stopp, VIE-EVE (Harstad)
  • Kontinent Europa (Norwegen)

Für Outdoorfreunde lässt die mythische Inselgruppe keine Wünsche offen: Unberührte Natur, imposante Bergpanoramen, Schluchten und Fjorde, einsame Sandstrände, einzigartige Sonnenauf- und -untergänge und glasklare Gebirgsseen sorgen dort für eine Kulisse, die sich ins Gedächtnis einbrennt. Außerdem lassen sich neben einzigartigen Landschaft Naturphänomene wie die Mitternachtssonne im Sommer oder Polarlichter im Winter beobachten.

Aber auch Kulturbegeisterte werden dank 6000-jähriger Besiedlungsgeschichte – samt Wikinger – ihre Freude an der Inselgruppe haben. Übrigens lässt sich die Gegend gut im eigenen Zelt erkunden (Wildcamping in Norwegen ist durch das Jedermannsrecht erlaubt). So kann man nicht nur an entlegenen Orten schlafen und dort traumhafte Sonnenauf- und -untergänge erleben, sondern entgeht auch den Touristenmassen. Auch wenn die Lofoten noch nicht voll im Mainstreamtourismus angekommen sind, so sind dennoch genug Leute unterwegs. Am besten gute Wanderschuhe einpacken und die Gegend fernab der Trampelpfade erkunden.

Beste Reisezeit für die Lofoten

Klimadiagramm für die Lofoten
© iten-online.ch

Unter dem Strich ist die beste Reisezeit der Sommer. Von Juni bis August sind die Temperaturen am angenehmsten, das Wetter am stabilsten und alle Unterkünfte und Aktivitäten haben geöffnet. Auch wenn die Durchschnittstemperatur etwas frisch anmutet, sind auch Spitzenwerte von bis zu 30 Grad möglich. Ein weiterer Vorteil dieser Zeit sind die langen Tage. Von Ende Mai bis Mitte Juli scheint sogar die Mitternachtssonne.

Im Winter wird es wiederum beinahe gar nicht hell, dafür herrschen von September bis April ideale Bedingungen, um Polarlichter zu sehen.

Hello Planet Highlights auf den Lofoten

  • Reinebringen: Auf dem 448 Meter hohen Berg Reinebringen lässt sich auf jeden Fall DAS typische Lofotenbild schießen. Der zugehörige Ort Reine ist ebenfalls sehr nett.
  • Unstad Beach: Der Strand mit den großen Felsbrocken zählt ohne Frage zu den Schönsten auf den Lofoten.
  • Kvalvika Beach: Bei dem weißen Sand und dem türkisen Wasser, vergisst man fast, dass man nördlich des Polarkreises ist.
  • Hamnøy: Das kleine Fischerdörfchen ist das Ziel vieler Fotografen und darum von vielen Bildern bekannt. Kleiner Tipp: Die besten Bilder gelingen am Morgen oder abends. Die so genannte „Goldene Stunde“ ist auf den Lofoten besonders schön.
  • Die E10: Die Hauptstraße ist ein Highlight für sich. Entlang der Route finden sich unzählige Fotospots und Plätzchen, die zum Aussicht genießen einladen.
  • Trollfjord: Wunderschöner Fjord mit den kleinen roten Häuschen.

Auf den Lofoten findest du …

50%
Action & Abenteuer
30%
Entspannung
80%
Natur
30%
Kultur / Urbanes
70%
Aktivurlaub

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