London – Tipps, die Freude machen

Der Big Ben in London im Herbst
London - © S.Borisov/Shutterstock.com

London hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man (angeblich) gesehen haben muss. Den Buckingham Palace, Picadilly Circus oder die Tower Bridge. Zwischen Guided Tours und Touristenfotos, die beide auch sehr anstrengend sein können, haben wir ein paar Tipps für euch, die garantiert Freude machen!

1Cupcakes essen in der „Hummingbird Bakery“

Diese Konditorei-Kette mit sechs Filialen in und um London ist wohl eine der bekanntesten der Stadt, auch wenn diese momentan wie die Schwammerl aus dem Boden schießen. In der Hummingbird Bakery gibt’s aber wahrscheinlich die besten Cupcakes – flaumig, samtig weich und geschmackvoll, dass man nach dem ersten, gleich ein paar mehr kaufen will. Heißer Tipp: Den klassischen Red Velvet Cupcake in der Filiale Portobello Road kaufen und gleich durch Notting Hill flanieren.

 

WInkelstraße bei der Harry Potter Studio Tour in London
© Anna Obermeier

2Harry Potter Studio Tour

Für Fans von Harry Potter ein absolutes Muss, wie der Erdäpfel-Vogerl-Salat zum Wiener Schnitzerl, aber auch für Jedermann eine großartige Attraktion. Etwa eine Stunde von London Euston befindet sich „The Making of Harry Potter„, eine Studio Tour von Warner Bros. Angefangen von der Großen Halle, der Außenkulisse vom Haus der Dursleys, über den Schlafsaal der Gryffindors, der Klasse für Zaubertränke oder Dumbledors Büro – alle Kulissen sind original und liebevoll gestaltet. Und detailreich: Man sieht auch den Brief, mit dem Harry nach Hogwarts eingeladen wurde, kann sich im magischen Spiegel anschauen und im Fanshop natürlich auch ein Zugticket für den Zug auf gleich 9 3/4 kaufen.

3Mit dem Bus durch London (mit Cookies und Sandwich)

Wer in London viel zu wenig Zeit – und viel zu viel zum Sehen hat, schnappt sich in einem der vielen Supermärkte ein frisches Sandwich (bei Marks&Spencer gibt’s eine riesige Auswahl, die kurz zuvor zubereitet und abgepackt werden) und aus der Cookies-Abteilung einen (oder besser mehrere!) der riesigen, unglaublich guten Kekse. Mit Lunch bepackt kauft man sich die Oyster-Card, mit der man nicht nur die U-Bahn, sondern auch die roten Busse benutzen kann. Die Karte lädt man übrigens mit Guthaben auf, und sie verrechnet pro Fahrt den Einzelpreis – nur bis zum Tageskartenpreis. Dann geht’s ab in einen roten Bus – und zwar in die erste, wo sich der Lunch am besten genießen lässt! Und keine Angst: London hat so ein gutes Bus-Netz, dass es fast egal ist, in welchen Bus man einsteigt, und wohin man fährt!

Markt in Camden - London
© Anna Obermeier

4Burgeressen und Abhängen in Camden

In Camden gibt es alles, von dem man nicht wusste, dass es das gibt. Camden ist eine Underground-Metropole mit Streetstyle, vielen Geschäften und Ständen, gutem Essen und Marktplätzen. Punks mit riesigen Iro-Schnitten und Menschen, die aussehen wie Britishrock-Musiker aus dem Bilderbuch, spazieren gemeinsam die Camden High Street entlang, immer wieder vorbei an jungen Bands oder Duos, die auf der Straße Musik machen. Hier hat übrigens auch Amy Winehouse ihre Jugend verbracht – und wurde hier entdeckt.
Am Camden Lock Market befindet sich Lock17, eine urige Mischung aus Pub, Bar und Restaurant, in dem es unglaublich gute Burger gibt. Und wer schon einmal in der Gegend ist, muss unbedingt den Horse Tunnel Market und die Stables besuchen. Hier gibt’s den ultimativen Mix aus Urbanität, Großbritannien und Globalisierung. Viele Verkaufsbuden, gutes Streetfood, Ramschläden, Secondhandgeschäfte und Läden zwischen Verkaufsshop und Technoclub.

Beatles-Wand in der Abbey Road in London
© Anna Obermeier

5Fototermin an der Abbey Road

Wer kein vollgestopftes Programm, dafür aber Lust auf eine gemütliche Busfahrt hat, sollte sich zur Extra-Action nach Westminster zur legendären Abbey Road begeben. Hier wurde nicht nur das berühmte Plattencover der Beatles fotografiert, direkt hier befinden sich nach wie vor auch die Abbey Road Studios. Hier fanden die meisten Audioaufnahmen mit den Beatles statt, und außerderhalb auf einer Ziegelwand verewigen sich Fans mit ihren Namen, Peace&Love-Sprüchen oder Songtiteln der vier wahrscheinlich berühmtesten Briten.