Patrick und Vici haben im März 2018 einen abenteuerlichen Roadtrip nach und durch Albanien gemacht. Von unberührter Natur, beinahe täglichen Polizeikontrollen und Abenteuer abseits des Massentourismus …

Albanien hat zwar nicht den Reisestandard (und vor allem nicht die guten Straßen!) von anderen adriatischen Ländern, ist aber ein sehr herzliches und vom Massentourismus noch unberührtes Land. Obendrauf: Bis auf das Benzin ist Albanien sehr günstig!

Unser Roadtrip nach Albanien

Über Kroatien, Bosnien und Montenegro an die Albanische Grenze. Erster Stop in Durrës, Albaniens wichtigster Hafenstadt. Von dort zur Syri i Kaltër – das „Blaue Auge“, eine besonders klare und blaue Quelle und weiter zu den Thermalquellen bei Përmet. Auf dem Heimweg machten wir einen unserer wenigen Städte-Stopps bei Saranda und dann noch mehrere Stopps an der Küste Richtung Norden.

Unser Highlight in Albanien

Unser absolutes Highlight waren die Thermalquellen bei Përmet. Im März waren dort außer uns nur zwei Radfahrer, die aus den Niederlanden eine Weltreise gestartet hatten, und eine Familie mit einem alten Mercedes-Lastwagen. Ansonsten waren wir dort komplett alleine. Nach dem Morgenkaffee musste man nur wenige Meter gehen und hatte die Thermalquellen quasi für sich alleine. Im Sommer ist dort sicher mehr los und angeblich (und verständlicherweise) muss man da auch für eine Übernachtung Standgebühr bezahlen.

Ansonsten ist das ganze Land mit seinen Küstenstreifen und Gebirgspässen ein Highlight für sich, obwohl man den Krieg der 90er Jahre noch sehr deutlich sieht und spürt. Die Landschaft wechselt von unberührt zu (leider doch) sehr vermüllt. Eines muss man aber sagen: Wir haben uns keine Sekunde unsicher gefühlt.

Was wir euch für eure Reise mitgeben möchten

Ein paar Brocken Albanisch (oder zumindest ein Wörterbuch) helfen ungemein – es spricht fast niemand Englisch.

Keine Panik vor Polizeikontrollen: Wir wurden in fünf Tagen sechsmal an den Straßenrand gewunken (Grenzkontrollen nicht mitgezählt). Es wurde aber jedes Mal nur gefragt, ob es uns gut geht und einmal wurde uns geraten, wegen der schlechten Straßen in unserer Reiserichtung, einen anderen Weg zu fahren. Nach jeweils zwei Minuten wurden wir freundlich verabschiedet und konnten weiterfahren.

Alle Fotos: © Patrick Spychala (schaut doch auf seinem Instagram Profil und seiner Website vorbei und lasst ein Like da)