Ich kenne kaum jemanden, der Barcelona nicht zu einer seiner Lieblingsstädte zählt. Und deshalb war klar: Das müssen wir uns jetzt auch einmal anschauen! Und so haben wir uns ins Flugzeug gesetzt und sind übers Wochenende in die Hauptstadt von Katalonien geflogen.

Großstädte, in der man die schönsten Straßen und Sehenswürdigkeiten ohne öffentliche Verkehrsmittel erreichen kann, haben mich soundso schon einmal gewonnen. Gemütlichkeitsfaktor 10 von 10. Und so haben wir unser verlängertes Wochenende schlendernd, essend, trinkend und vor allem mit riesigen Augen verbracht.. Ein Highlight nach dem anderen, ein weltberühmtes Gebäude neben dem nächsten.

Unser erster Spaziergang führte uns gleich zur La Rambla, einer langen Allee im Zentrum der Stadt. Von hier aus geht’s auch zum Mercat de la Boqueria, einer großen Markthalle mit den buntesten Früchten, feinstem Fisch und frischen Smoothies und Fruchtsäften. Letzteres gab’s für uns fast jeden Tag zum Frühstück!

Auch zur Catedral de Barcelona hat es uns fast jeden Tag verschlagen. Nicht nur die Gänse im Innenhof sind einen Besuch wert: Außerhalb der Kathedrale gibt’s reges Treiben und viel zu Beobachten.

Zu einem meiner Highlights zählt übrigens auch das etwas unbekanntere, von Orangenbäumen gesäumte Hospital de la Santa Creu i Sant Pau. Das ehemalige Krankenhaus mit seinen Pavillions entführt einen in die Zeit des katalanischen Jugendstils.

Natürlich sind wir auch auf Gaudís Spuren in Barcelona gewandelt. Man kommt aber auch fast nicht herum, immerhin begegnet man seinen Gebäuden auf fast jedem Spaziergang. Wir haben Casa Mila und Casa Batllo nur von außen bestaunt. Wir haben aber bis heute nicht das Gefühl, dass wir etwas verpasst hätten. Umso ein größeres Highlight war für uns natürlich die Sagrada Familia. Ja, ein Besuch dieser Basilika zahlt sich auf jeden Fall aus! Wir haben uns die Tickets bereits vorab zuhause besorgt, kürzere Wartezeiten inklusive. Die Aussicht vom Turm der Sagrada Familia ist einzigartig, denn immerhin spaziert man bei gigantischen Weintrauben und Orangen vorbei und sieht Barcelona von einer neuen Seite. Im Inneren ist die Kirche umso unglaublicher. Die bunten Glasmosaiken und riesigen Säulen lassen sie unreal wirken und man kommt aus dem Staunen nicht mehr hinaus.

Auch der versteckte Plaça Reial hat ein bisschen Antoni Gaudí an sich. Zwischen den wunderschönen Bauten stehen nicht nur Palmen, sondern auch mächtige von ihm gestaltete Laternen. In den Arkaden des Platzes kann man übrigens sehr gut essen gehen und Sangria trinken! Das Anstehen in einer der Warteschlangen zahlt sich aus.

Zum Abschluss unseres Barcelona-Citytrips hat es uns noch auf den Tibidabo verschlagen. Das ist Barcelonas Hausberg, auf dem sich ein kleiner Mini-Vergnügungspark und eine wunderschöne Kirche befinden. Eine Fahrt mit dem bunten Riesenrad mit noch höherem Ausblick über die Stadt – und eine Portion Churros muss man hier unbedingt erleben!

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