Bunte Tempel, atemberaubende Höhlen und aufgeweckte Affen haben Franziska und Moritz auf ihrer Reise durch Malaysia begleitet. Sie erzählen euch, was ihnen am besten gefallen hat und was ihr auf keinen Fall verpassen dürft!

Wir waren von Juni bis Juli 2019 in Malaysia. Insgesamt waren wir 35 Tage unterwegs. In diesen Monaten ist in den umliegenden Ländern oft Regenzeit. Malaysia erweist sich in der Zeit als optimal, da es kaum regnet. Das Wetter war hervorragend und zu dieser Jahreszeit vermeidet man die großen Touristenmassen.

Malaysia ist unter Backpackern als auch Urlaubern kein typisches Reiseland. Darum findet man hier vergleichend zu seinen Nachbarländern weniger Touristen. Dieses Land ist abwechslungsreich und bietet für Strandliebhaber, Naturburschen und auch Städtequeens alles. Außerdem lässt sich Malaysia günstig bereisen. Wer Luxus bevorzugt, wird auch diesen überall finden.

Unsere Reiseroute in Malaysia

Kuala Lumpur – Taman Negara – Kuantan – Kuala Terengganu – Malacca – Kuching (Borneo)

Wir waren drei Tage in der Hauptsadt Kuala Lumpur – von dort ging es erst mit dem Bus und anschließend mit dem Boot in den Nationalpark „Taman Negara“, ein Regenwaldgebiet, zentral in der Mitte Malaysias gelegen. Von hier machten wir uns auf nach Kuantan, erneut mit dem Bus. Ein kurzer Aufenthalt reicht aus.

Da das Bussystem in Malaysia hervorragend funktioniert und günstig ist, ging es auch nach Kuala Terengganu mit dem Bus. Diese Stadt ist unter Traveller bekannt, da es von hier auf die „Perhentian Islands“ oder „Pulau Redang“ geht. Alleine die Stadt ist aber einen Besuch wert und bietet kleine Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen. Wir haben die Inseln nicht besucht, da wir keine für uns geeignete Unterkunft gefunden haben. Tipp hier also: frühzeitig nach Unterkünften auf den Inseln suchen, um teure Überraschungen zu vermeiden!

Für unseren nächsten Stopp ging es von der Ostküste an die Westküste. Eine 9h Busfahrt und wir erreichten Malacca. Diese Stadt ist absolut unser Favorit auf unserer Malaysiarundreise. Malacca bietet für Touristen unglaublich viel und ist preislich dennoch völlig ok. Wir verbrachten hier gleich 10 Tage.

Unser nächstes und letztes Ziel war Borneo, was ebenfalls zu Malaysia gehört, aber nicht am Festland liegt. Die Insel ist bekannt für ihre vielen Nationalparks und noch erhaltene Natur. Wir flogen die Stadt Kuching an. Von hier kann man Unmengen Tagesauflüge in die umliegenden Nationalparks unternehmen.

Unsere Highlights in Malaysia

  • Wildlebende Orang-Utans: Die Erfahrung, wildlebende Orang-Utans und viele andere Tiere in Borneo zu sehen war unglaublich.
  • Nachtwanderung: Eine Nachtwanderung durch den Regenwald von Taman Negara sollte man sich nicht entgehen lassen. Ebenso wie einen Besuch bei den Ureinwohnern dieser Gegend.
  • Malacca: Die Altstadt von Malacca zu erkunden ist auch absolut eine Sehenswürdigkeit.
  • Shoppingtour: Chinatown in Kuala Lumpur sollte man sich als Shoppingqueen nicht entgehen lassen.
  • Tempel: Einen der Tempelanlagen in Kuala Lumpur muss man unbedingt gesehen haben!
  • Penang: Penang (oder auch George Town genannt) bietet viel für Backpacker und hat eine sehr beeindruckende Streetart-Szene.

Übrigens: Obwohl Malaysia in Asien liegt, gibt es hier feste Preise. Gehandelt wird nicht, was einem als Tourist das Gefühl gibt, nicht über den Tisch gezogen zu werden. Der Verkehr ist geordnet und es wird sich an Regeln gehalten. Dieses Land ist mindestens so gut entwickelt wie alle westlichen Länder. Autofahren ist trotz Linksverkehr keine Herausforderung. Es bleibt aber zu sagen, die Malaien sind ein sehr eigenes und direktes Volk. Man merkt schnell, ob man willkommen ist oder nicht. Sie grüßen einen bloß, wenn sie Lust haben und allgemein sind sie kein Volk der großen Worte. Es wird sich gegenseitig eher kühl begegnet.

Was wir euch noch mitgeben möchten

Genießt die beeindruckende Landschaft, wie auch Städte. Lasst euch von der anfänglichen Distanz zu den Einheimischen nicht unterkriegen. Seid trotzdem höfflich und beachtet ihre landestypischen Sitten, dann werdet ihr schnell merken wie sie auftauen und auf euch zugehen.

Übrigens: Mit dem Visum von 90 Tagen, ist es kein Problem, sich Zeit zu lassen. Nicht überall muss man gleich mehrere Tage verbringen, wie wir es taten. Somit würden wir um die drei bis vier Wochen empfehlen. Natürlich je nachdem was man alles auf seiner Bucket-List stehen hat.

Alle Fotos: © Franziska Ehm und Moritz Huber (schaut doch auf ihrem Reiseblog „Travel2befit“ oder auf Instagram vorbei und lasst ein Like dort!)

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